Oklahoma veto gegen Gesetzesentwurf zum Verbot von Kehrmaschinen, während Louisiana das Verbot vorantreibt
In Oklahoma wurde ein Verbot von Gewinnspielkasinos durch ein Veto des Gouverneurs blockiert. In der Zwischenzeit hat Louisiana ein zweites Gesetz zur Durchsetzung des Verbots von Online-Glücksspielsystemen auf den Weg gebracht. Die beiden Staaten bewegen sich nun in entgegengesetzte Richtungen - der eine verlangsamt die Beschränkungen, der andere verschärft sie

Gouverneur von Oklahoma lehnt Gesetzentwurf zum Verbot von Sweeps ab
Oklahomas Gouverneur Kevin Stitt legte am 7. Mai 2026 sein Veto gegen SB 1589 ein. Die Entscheidung erschien Tage später im staatlichen Gesetzesentwurf-Tracker. Der Gesetzentwurf zielte darauf ab, Online-Casinospiele mit Doppelwährungssystemen zu verbieten.
Stitt sagte, der Gesetzentwurf gehe zu weit - und könnte gängige Apps beeinträchtigen. Er warnte davor, dass damit ein neuer Straftatbestand für normale Geschäftsanwendungen geschaffen werden könnte. Er sagte auch, das Gesetz könnte Firmen schaden, die in gutem Glauben handeln.
In der Veto-Botschaft wurden Bedenken über die große Reichweite des Gesetzes und unklare Regeln geäußert. Sie schlug vor, dass der Staat die Nutzer ohne schwere strafrechtliche Sanktionen schützen sollte.
Worauf SB 1589 beim Online-Glücksspiel abzielte
SB 1589 konzentrierte sich auf Kasinos im Gewinnspielstil, die digitale Währungssysteme verwenden. Er definierte riskante Spiele als Spiele, bei denen Werte gegen Preise oder Bargeld eingetauscht werden können. Der Gesetzentwurf weitete auch die Haftung auf den gesamten Sektor aus. Dies betraf auch Zahlungsunternehmen, Tochtergesellschaften und Dienstleister, die mit solchen Casinos verbunden sind.
Zu den wichtigsten Elementen gehören:
Verbot von Spielen im Stil von Online-Casinos mit Doppelwährungsmodellen
Strafrechtliche Haftung für Unterstützungsdienste und Zahlungsabwickler
Ausweitung der "Wert"-Definitionen auf den Austausch virtueller Währungen
Verstöße hätten als Straftat der Klasse C2 behandelt werden können. Kritiker sagten jedoch, der Geltungsbereich sei zu weit gefasst. Der Senat verabschiedete den Gesetzentwurf mit 48:0 Stimmen - eine seltene Einstimmigkeit. Das Repräsentantenhaus stimmte mit 65:21 Stimmen zu, verfehlte aber die Zahl derer, die ein Veto einlegen können.
Überwindung des Vetos stößt an Grenzen
Die Gesetzgeber können immer noch versuchen, ein Veto zu überstimmen. Das Gesetz von Oklahoma sieht eine Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern vor. Der Senat hat diese Hürde bereits überwunden. Bei der Abstimmung im Repräsentantenhaus wurde diese Schwelle jedoch um drei Stimmen verfehlt.
Darüber hinaus hat Oklahoma in den vergangenen Sitzungsperioden mehrfach sein Veto überstimmt. Dennoch scheint dieser Fall weniger sicher.
Louisiana bringt Gesetzesentwurf zur doppelten Razzia auf den Weg
Louisiana schlug am 12. Mai 2026 einen anderen Weg ein. Der Senat verabschiedete HB 883 mit einer 35:0-Stimme. Das Repräsentantenhaus hatte das Gesetz bereits zuvor mit 99:0 Stimmen angenommen. Der Gesetzentwurf geht nun zur endgültigen Einigung an das Repräsentantenhaus zurück. Wird er angenommen, geht er an Gouverneur Jeff Landry.
HB 883 zielt auf Online- und mobile kasinoähnliche Spiele ab. Der Schwerpunkt liegt auf Doppelwährungssystemen, bei denen virtuelle Credits in Bargeld oder Preise umgewandelt werden können. Der Staat hat auch HB 53 vorangebracht. Mit diesem Gesetzentwurf werden die Gesetze zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität auf Straftaten im Zusammenhang mit Glücksspielen ausgeweitet.
Zwei Staaten, zwei Richtungen
Oklahoma hat ein striktes Verbot durch ein Veto gestoppt. Louisiana ging mit gestaffelten Durchsetzungsregeln voran. Der Kontrast zeigt eine zunehmende Spaltung der Politik. Der eine Staat fürchtet, zu weit zu gehen, während der andere ein breiteres rechtliches Instrumentarium entwickelt.
In der Folge konzentrieren sich beide Bundesstaaten nach wie vor auf Kasinos mit Gewinnspielcharakter. Aber ihre Methoden unterscheiden sich jetzt deutlich und sichtbar.
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