Spielsucht Hilfe

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Viele Menschen besuchen landbasierte Spielhäuser sowie Online-Casinos, um spannende Spiele zu spielen. Trotzdem ist eine solche Aktivität mit seriösen Risiken verbunden. Sogar wenn man ab und zu mit Freunden Poker oder Blackjack spielt, ist das Spielsuchtrisiko ziemlich hoch. Genauso wie viele andere Aktivitäten, bei welchen man sich gut fühlt (z. B. beim Essen, Einkaufen oder Trinken von Alkohol) kann das Glücksspiel zur Abhängigkeit führen.

Das Gehirn wird gewohnt, sein Belohnungssystem immer mehr auszulösen, bis zu dem Punkt, wenn man Hilfe benötigt. Da der Beschädigungsprozess im Gehirn einer spielsüchtigen Person schon angefangen ist, sollte man mehrere Wochen, Monate oder sogar Jahre verbringen, um wieder gesund zu werden. Wenn eine Person dieses Stadium erreicht, ist Glücksspiel mehr als nur ein Problem der zu schnellen Geldverschwendung. Es kann zu einer schweren Sucht werden, für deren Behandlung eine professionelle Hilfe benötigt wird. Und erst vor kurzem haben die Ärzte angefangen, übermäßiges Glücksspiel als ein seriöses Problem zu identifizieren.

Im Jahre 2013 wurde der Abschnitt über Suchtstörungen des Diagnose- und Statistikhandbuchs für psychische Erkrankungen aktualisiert. Pathologisches Glücksspiel wurde früher als Zwang angesehen, motiviert durch die Notwendigkeit, Angstzustände zu lindern.

Die drei häufigsten Ursachen der Spielabhängigkeit

Es ist aber anzumerken, dass nicht alle Menschen das gleiche Spielsuchtrisiko haben. Man unterscheidet drei Gründe, warum dieses Problem entstehen kann. Das sind die folgenden:
    Biologische Ursachen:

  • Geschlecht

    Männer leiden unter Spielsucht häufiger als Frauen. Außerdem tendieren Männer dazu, früher zu erkranken. Aber obwohl Frauen in der Regel in der zweiten Lebenshälfte spielsüchtig werden, entwickeln sich die schweren Symptome der Krankheit bei ihnen schneller als bei Männern.

  • Psychische Erkrankungen

    Menschen, die an Angststörungen, Depressionen und einigen Persönlichkeitsstörungen leiden, haben ein erhöhtes Risiko zur Glücksspielabhängigkeit.

  • Offener Zugang zu den Glücksspielen

    Mit der Entstehung zahlreicher Online-Glücksspiele und Internet-Casinos fang eine neue Epoche in der Glücksspielwelt an, was das Problem der Spielsucht auch betroffen hat. Heute hat jeder die Möglichkeit, überall und zu jeder Zeit eine Menge Spiele um Geld zu spielen. Es gibt keine Notwendigkeit mehr, einen freien Tag auszuwählen, um in ein landbasiertes Casino zu gehen, da Glücksspiele immer in Griffnähe sind – auf einem Computer, Tablet oder Smartphone.

    Der leichte Zugang zu Spielautomaten, Poker, Roulette und anderen Casino-Spielen hat die Häufigkeit der Spielsuchtfälle erhöht.

  • Persönlichkeitsfaktor

    Persönliche Probleme können auch zur Spielabhängigkeit führen. Die häufigsten von ihnen sind Arbeitslosigkeit, Probleme in der Familie und Unzufriedenheit mit dem Leben im Allgemeinen. Menschen, die nach dem leichten Geld suchen, gehören auch zur Risikogruppe für Spielsucht.

Symptome der Spielabhängigkeit

Die Symptome der Spielsucht können vielfältig sein. Glücksspiel ist kein finanzielles Problem, sondern ein emotionales Problem, das finanzielle Konsequenzen hat.

Dies wirkt sich auch auf die Art und Weise aus, in der sich die betroffene Person auf ihre Familie und Freunde bezieht. Zum Beispiel können sie wichtige Ereignisse in der Familie oder der Arbeit verpassen.

Jeder, der sich Sorgen um Glücksspielsucht macht, sollte sich fragen: „Kann ich aufhören, wenn ich will?“ Wenn die Antwort „Nein“ ist, ist es wichtig, nach Hilfe zu suchen.

Für die Diagnose der Spielsucht gibt das DSM-5 an, dass eine Person in den letzten 12 Monaten mindestens vier der folgenden Symptome nachweisen oder erleben muss:

  • Der Betroffene spielt um immer mehr Geld, um Aufregung zu erhöhen.
  • Unruhe oder Reizbarkeit beim Versuch, mit dem Spielen aufzuhören.
  • Wiederholte erfolglose Versuche, mit dem Glücksspiel aufzuhören, zu kontrollieren oder zu reduzieren.
  • Der Spielsüchtige denkt oft über Glücksspiele nach und plant eine neue Spielsitzung.
  • Der Betroffene zockt, wenn er sich verzweifelt fühlt.
  • Rückkehr zum Spielen, nach einem Verlust.
  • Lügen, um Glücksspielaktivitäten zu verbergen.
  • Beziehungs- oder Arbeitsprobleme aufgrund von Glücksspielen.
  • Der Spielsüchtige leiht Geld, um es für Glücksspiele auszugeben.

Phasen der Spielabhängigkeit

Wie bereits erwähnt, beginnt diese Abhängigkeit bei Männern in der Regel im Jugendalter, und bei Frauen – im Erwachsenalter. Bei einem Anfänger kann es nach dem ersten Spiel mit einem großen Gewinn auftreten. Dann spielen periodische Gewinne und Verluste die Rolle der Verstärkung der Spielabhängigkeit. Danach ist das Spielverhalten chronisch und progressiv.

Der Spieler erlebt drei Stadien des Krankheitsverlaufs:

  1. Gewinnphase:

    Vielfalt der Spiele, häufige Gewinne und Aufregung erwecken die Notwendigkeit, häufiger zu spielen und Wetten zu erhöhen. Man hat viele Gedanken über das Spiel, einen sehr großen Gewinn, grundlosen Optimismus. Auf dieser Phase ist das Problem unbemerkbar. Der Betroffene glaubt, dass es möglich ist, zu jeder Zeit zu stoppen. Aber warum sollte man aufhören, wenn das Spiel so gut geht?

  2. Verlustphase:

    Auf dieser Phase wird die Situation schwieriger. Es entsteht der Wunsch, ohne Zeugen zu spielen, Gewinne zu prahlen, nur an das Spiel zu denken. Der Spieler erlebt längere Episoden von Verlusten und muss Geld für das Spiel leihen. Weiter entsteht Unfähigkeit, das Spiel entweder nach einem großen Gewinn oder bei ständigen Verlusten zu stoppen. Es kann mehrere Tage ununterbrochen dauern. Der Spielsüchtige lügt anderen, verbirgt dieses Problem, verringert die Sorge um seine Familie oder seinen Ehepartner, kürzt die Arbeitszeit zugunsten des Spiels ab, weigert sich, Schulden zu bezahlen.

    Danach verändert sich die Persönlichkeit des süchtigen Spielers: Reizbarkeit, Müdigkeit, mangelnde Geselligkeit sind die häufigste Symptome der Spielsucht auf der zweiten Phase. Schwierige emotionale Situation in der Familie, sehr hohe Schulden, die sowohl auf legale als auch auf illegale Weise entstanden sind, Unfähigkeit, diese Schulden zu bezahlen, verzweifelte Versuche, mit dem Spielen aufzuhören sind weitere Folgen der Krankheitsfortschreitung.

    Beim Spieler entwickeln sich sowohl physische, als auch psychische Probleme: Kopfschmerzen, Angstzuständen, Aufmerksamkeitsstörungen, Depressionen, Reizbarkeit und Schlafstörungen. Dieser Zustand verschwindet erst nach der langersehnten Spielsitzung.

  3. Phase der Verzweiflung:

    Verlust des beruflichen und persönlichen Ansehens, deutlicher Anstieg der für das Spiel aufgewendeten Zeit und der Größe der Wetten, Trennung von Familie und Freunden sind häufige Konsequenzen der Spielsucht auf der dritten Phase dieser Krankheit.

    Die zuvor erworbenen hohen technischen Fähigkeiten des Spiels gehen verloren: Patienten machen unverständliche Schritte, greifen auf ungerechtfertigte Risiken zurück. Der Spieler nutzt alle Mittel, um Geld für das Spielen zu erwerben: greift auf Lügen, Unterschlagung, Betrug und Diebstahl zurück. Gleichzeitig wird er dieses Geld verwenden, um dank dem Spiel Gewinne zu erzielen und Schulden zu bezahlen, wird aber nicht zurückgehalten und verliert alles wieder. Bestrafung und Selbstbeschuldigung verstärken nur den Wunsch, die Stimmung auf die übliche Weise zu verbessern.

Allmählich wird der Betroffene gereizt, zurückgezogen, auf der Suche nach Geld für das Spielen kommt er mit der kriminellen Welt in Kontakt, verliert Freunde, Familie, Arbeit, Freiheit. Am Ende entstehen solche Probleme, wie Hoffnungslosigkeit, Alkoholmissbrauch, affektive Störungen, Selbstmordgedanken und Selbstmordversuche. Deswegen ist es wichtig, sich vor der Entwicklung des Problems zu schützen.

Wie kann man sich vor Spielsucht schützen?

Es ist natürlich viel besser, Spielsucht zu bekämpfen, bevor deren zweite oder dritte Phase beginnt. Zu diesem Zweck gibt es spezielle Organisationen, die sich mit dem Schutz der Menschen vor der Spielabhängigkeit beschäftigen. Über diese Organisationen berichten wir in weiteren Abschnitten unseres Beitrags.

Und jetzt stellen wir Tipps und Bildungsressourcen vor, mithilfe deren man das Problem identifizieren und das Glücksspiel bei Bedarf reduzieren oder sogar beenden kann:

  • Bestimmen Sie das Problem

    Die meisten Spieler wissen sogar nicht, dass sie ein Problem haben. Wenn sie von anderen befragt werden, versuchen sie dies zu vermeiden oder rechtfertigen sich für das Spielen. Das erste, was Sie tun müssen, um Ihre Spielsucht zu stoppen, ist zuzugeben, dass Sie ein Problem haben. Dann sollten Sie Hilfe suchen.

  • Setzen Sie ein Limit

    Sie sollten ein Limit für den Betrag festlegen, den Sie ausgeben werden. Sie können auch ein Zeitlimit bestimmen. Wenn Sie diesen Betrag erreicht haben, stoppen Sie sich selbst, egal wie gezwungen Sie sind, mehr zu spielen. Glücksspiel ist unterhaltsam, aber Sie sollten nur eine begrenzte Zeit damit verbringen.

    Obwohl die Online-Glücksspielseiten in Deutschland rund um die Uhr geöffnet sind, bedeutet dies nicht, dass Sie den ganzen Tag spielen sollten. Sie sollten wissen, wann Sie aufhören müssen.

  • Bekommen Sie Unterstützung von Ihrer Familie

    Sie sollten mit Ihrer Familie oder Freunden Ihr Problem besprechen. Verbringen Sie mehr Zeit mit ihnen, um das Spielen und Gedanken daran zu vermeiden. Sie sollten ihre Hilfe und Unterstützung annehmen, damit Ihnen es leichter fällt, diese Sucht zu verhindern.

  • Nehmen Sie an anderen Aktivitäten teil

    Eine der besten Möglichkeiten, um Spielsucht zu bekämpfen, besteht darin, sich auf andere Aktivitäten wie Sport einzulassen. Sie können auch jeden Tag in einem Fitnessstudio trainieren, reisen oder einfach tägliche Spaziergänge machen.

    Sie sollten mit Freunden rumhängen, in den Urlaub fahren und sich anderen Aktivitäten widmen. Auf solche Weise haben Sie weniger Zeit zum Spielen und genießen stattdessen eine interessante und aufregende Aktivität.

  • Suchen Sie professionelle Hilfe

    Wenn Sie verstanden haben, dass Sie einige Schwierigkeiten haben, das Problem selbst zu lösen, sollten Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Die Therapie hat sich als sehr wirksam bei der Vorbeugung oder Behandlung von Spielsucht erwiesen.

Der ausgebildete Berater wird versuchen, die zugrunde liegende Ursache Ihrer Sucht herauszufinden und dann Strategien zur Überwindung der Spielsucht vorzuschlagen.

Glücksspiel ist ein guter Weg, um die Zeit zu verbringen, wenn Sie den Prozess kontrollieren können. Sie sollten ein verantwortungsbewusster Spieler sein und verstehen, dass Glücksspiel nur eine Frage des Zufalls ist. Die meisten Menschen geben mehr Geld für Glücksspiele aus, als gewinnen es.

Spielsucht kann zu verschiedenen asozialen Verhaltensweisen wie Diebstahl führen. Sie schafft Probleme in der Familie. Menschen verschulden sich und leiden unter Depressionen. Die Folgen der Spielsucht können schrecklich sein und müssen gestoppt werden.

Verantwortung der Glücksspielanbieter

Die Glücksspielanbieter übernehmen auch einen wesentlichen Teil der Verantwortung in Bezug auf Spielabhängigkeit. Aus diesem Grund bieten alle seriösen Internet-Casinos ihren Besuchern Hilfe zu diesem Problem. Wenn Sie sich so fühlen, als ob Sie spielsüchtig geworden sind, können Sie sich an Ihren Spielanbieter um Hilfe wenden. Der Anbieter blockiert Ihnen den Zugang zu Glücksspielen auf bestimmte Zeit, um Ihnen zu helfen, das Problem zu überwinden. Außerdem finden Sie auf den Webseiten vieler Casinos die Informationen über Organisationen, bei denen Sie zusätzliche Hilfe bekommen können.

Es ist auch selbstverständlich, dass jedes Casino alles tut, um Minderjährige vom Spielen zu sperren. Deswegen müssen Sie nach der Registrierung in einem Spielcasino Ihre persönlichen Daten angeben, damit die Betreiber sich davon überzeugen, dass Sie mindestens 18 Jahre alt sind.

Kinder- und Jugendschutz

Kinder wachsen heute in einer ganz anderen Welt als ihre Eltern. Die Glücksspielkommission berichtet, dass 450.000 Menschen im Alter von 11 bis 18 durchschnittlich 16 Euro pro Woche wetten. Bezeichnenderweise haben 59% der 11- bis 18-Jährigen Glücksspielwerbung in sozialen Medien gesehen, verglichen mit 66% im Fernsehen. Mehr als jeder zehnte 11- bis 18-Jährige verfolgt Glücksspielunternehmen in sozialen Medien, und es ist dreimal wahrscheinlicher, dass er Geld für Glücksspiele ausgibt. Von denjenigen, die jemals Online-Glücksspiele gespielt haben, folgen 24% Glücksspielunternehmen online.

Mit der Entstehung der Online-Glücksspiele ist Kinderschutz besonders wichtig. Leider sind nicht alle Online-Casinos seriös und vertrauenswürdig. Deswegen gibt es immer noch die Gefahr, dass ein Kind das Spielen um Geld beginnt. Außerdem benutzen einige Kinder die Daten ihrer Eltern, Geschwister oder älteren Freunden, um den Zugang zu Glücksspielen zu erhalten. Aus diesem Grund wird es allen Eltern empfohlen, die Online-Aktivität ihrer Kinder zu kontrollieren. Außerdem ist es wichtig, die bereits oben erwähnten Anzeigen der Spielabhängigkeit nicht zu verpassen.

Wo kann man Hilfe bekommen?

Wenn ein Problem mit der Spielsucht selbst nicht verhindert werden kann, können Sie oder jemand, den Sie kennen, Hilfe von einer stationären oder ambulanten Behandlung bekommen. Die Hilfeorganisationen für Spielsüchtige können Ihnen bei der Suche nach einer Behandlungseinrichtung in Ihrem Bundesstaat helfen. Sie bieten auch Online-Ressourcen zur Unterstützung bei Suchtproblemen und verfügen über eine vertrauliche 24-Stunden-Hotline.

Wenn Sie mit einem Fachmann über Ihr Problem sprechen müssen, können Sie Hilfe bei folgenden internationalen Organisationen bekommen:

Webseiten, die Ihnen helfen können

Auch wenn Sie oder Ihr Familienmitglied an Spielabhängigkeit leidet, kann das Problem gelöst werden! Im Internet gibt es viele Webseiten, die sich mit der Hilfe für Spielsüchtige und ihre Familien beschäftigen. Auf diesen Seiten arbeiten Fachleute, die Ihr Problem individuell lösen lassen können.

Hier sind die bekanntesten internationalen Organisationen zur Hilfe den Spielabhängigen:

Darüber hinaus gibt es viele solche Webseiten in Deutschland. Das sind zum Beispiel folgende Ressourcen:

Organisationen, die sich mit Schulden beschäftigen

Schulden und Geldprobleme sind ein häufiges Problem bei Menschen, die an Spielabhängigkeit leiden. Es kann schwierig sein, den genauen Moment zu bestimmen, in dem Sie über die Schulden gekommen sind. Aber wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie Ihre Kredite niemals ohne eine drastische Änderung der Umstände zurückzahlen werden, stecken Sie wahrscheinlich an einem schlechten Ort fest.

Möglicherweise müssen Sie Hilfe von außen in Anspruch nehmen, und das bedeutet, dass Sie vorsichtig sein müssen, um zwielichtige Unternehmen zu vermeiden, die versprechen, Sie schnell und schmerzfrei schuldenfrei zu machen. Ziehen Sie in Betracht, die Fähigkeiten dieser Organisationen zu nutzen, um eine finanzielle Wende herbeizuführen.

Wenn Sie Probleme haben und sich über Ihre finanzielle Zukunft nicht sicher sind, kann Ihnen eine seriöse gemeinnützige Kreditberatungsstelle helfen. Besuchen Sie die Webseite der Debt Advice Foundation, um eine in Ihrem Bundesstaat lizenzierte Mitgliedsagentur zu finden. Es gibt lokale, regionale und nationale Agenturen, die persönliche, telefonische und Online-Beratung anbieten.

In der Regel entwickeln Kreditberater von gemeinnützigen Organisationen einen Schuldenmanagementplan und unterstützen Sie bei dessen Umsetzung. Sie geben ihnen eine Liste Ihrer Verpflichtungen (ausstehende Salden, monatliche Zahlungen, Zinssätze, Beträge für verspätete Zahlungen usw.). Sie handeln in Ihrem Namen mit Kreditgebern, um die Prozentsätze zu senken und auf Strafen zu verzichten. Andernfalls können Sie weiterhin äußerst langsame oder vernachlässigbare Fortschritte bei der Reduzierung der Guthaben machen, da ein Großteil Ihres Geldes für Gebühren und Zinsaufwendungen verwendet wird.

Gleichzeitig sollten sie mit Ihnen zusammenarbeiten, um ein Budget zu entwickeln, das regelmäßige Zahlungen zur Beseitigung von Schulden im Laufe der Zeit umfasst, häufig drei bis fünf Jahre. Dies kann bedeuten, monatliche Zahlungen an die Agentur zu machen, die dann Gelder an die Gläubiger auszahlt, sowie Leitlinien zur Entwicklung besserer Geldgewohnheiten zu erhalten, um zukünftige Schulden zu vermeiden.

Achten Sie darauf, dass, obwohl die Dienstleistungen von gemeinnützigen Organisationen erbracht werden, fallen Gebühren im Voraus für die Einrichtung des Plans sowie monatliche Gebühren an. Überprüfen Sie die Angebote, um sicherzustellen, dass diese Ausgaben Ihre mit dem Schuldenmanagementplan verbundenen Einsparungen nicht übersteigen. Und erhalten Sie eine unterzeichnete Vereinbarung, bevor Sie fortfahren.

Außer der erwähnten Organisation gibt es andere ähnliche internationale Gesellschaften zur Schuldenberatung, wie zum Beispiel:

Das sind vertrauenswürdige Organisationen, wo Sie finanzielle Hilfe bekommen können, während Sie das Problem der Spielabhängigkeit lösen.

In Deutschland ist SCHUFA die bekannteste Gesellschaft in diesem Bereich. Das ist eine private Wirtschaftsauskunftei. Sie speichert Informationen zur Bonität von Privatpersonen sowie Unternehmen und errechnet daraus sogenannte Scores.

Fazit

Glücksspielabhängigkeit ist ein aktuelles Problem der modernen Gesellschaft. Obwohl Online-Glücksspiele spannend und einfach zu erreichen sind, können sie zu vielen Problemen führen. Deswegen wird es allen Spielern empfohlen, verantwortungsbewusst zu spielen sowie die Spielzeit und die Höhe der Wetten zu kontrollieren. Aber wenn Sie oder Ihr Familienmitglied Symptome der Spielabhängigkeit haben, verpassen Sie nicht die Zeit und suchen Sie nach professioneller Hilfe. Es gibt viele Webseiten und Organisationen, die sich mit der Hilfe den Menschen mit Spielabhängigkeit beschäftigen.

Außerdem ist es erwähnenswert, dass viele Kinder und Jugendliche den Zugang zu Glücksspielen haben können. Wenn Sie ein Elternteil sind, empfehlen wir Ihnen darauf zu achten, dass Ihr minderjähriges Kind keinen Zugang zu Glücksspielen hat. Obwohl seriöse Casinos den Zugang zu Spielen für Minderjährige blockieren, liegt der Großteil der Verantwortung an ihren Eltern.