New Yorker Gesetzentwurf zum Verbot von Glücksspielplakaten
Der New Yorker Gesetzgeber hat zwei neue Gesetzesentwürfe eingebracht, die auf Glücksspielwerbung abzielen. Die Vorschläge könnten die Regeln für die Außenwerbung im gesamten Bundesstaat für Sportwetten, Casinos, Lotterien und Fantasy-Sportarten ändern.

Neue Vorschriften konzentrieren sich auf öffentliche Werbeflächen
Die Senatorin des Bundesstaates New York, Nathalia Fernandez, brachte beide Gesetzentwürfe am 15. Mai ein. Die Maßnahmen werden nun dem Verbraucherschutzausschuss des Senats zur Prüfung vorgelegt. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf Werbetafeln, die im öffentlichen Raum zu sehen sind. Dazu gehören Autobahnen, Bürgersteige, Parks und städtische Flächen.
Die Vorschläge könnten die Art und Weise, wie Glücksspielwerbung im täglichen Leben erscheint, neu gestalten - insbesondere in belebten städtischen Gebieten. Der Gesetzentwurf 10400 des Senats scheint der strengste zu sein. Sie könnte Plakatwerbung für Glücksspiele und Sportwetten im ganzen Bundesstaat verbieten.
Alkohol-, Tabak-, Vaping- und Nikotinwerbung fallen ebenfalls unter den Wortlaut. Digitale Werbetafeln und LED-Bildschirme würden ebenfalls unter die Beschränkungen fallen. Dem Gesetzestext zufolge ist der Geltungsbereich weit gefasst. Er umfasst Sportwetten, Kasinos, Fantasy-Sport, Gewinnspiele, Lotterien und Wettsysteme.
Druck auf Fantasy-Sport- und Lotteriewerbung
Wenn die Gesetzesentwürfe verabschiedet werden, könnte es zu neuen Beschränkungen für Fantasy-Sport- und Lotterieanzeigen kommen. Zahlreiche Unternehmen setzen auf Plakatwerbung auf Autobahnen und in Innenstädten. Dieser Trend hat zugenommen, seit New York Sportwetten legalisiert hat. In einem gesättigten Markt setzten die Betreiber auf große Außenwerbung.
Dieser Ansatz könnte sich nun schnell ändern.
Werbung für Sportwetten
Casino-Werbung
Fantasy-Sport-Kampagnen
Lotterie-Marketing
Gewinnspiel-Anzeigen
Helle digitale Werbetafeln in der Nähe von Stadien und Transitstrecken könnten am meisten betroffen sein.
Zweiter Gesetzentwurf sieht langsameres Auslaufen vor
Der Gesetzentwurf 10401 des Senats verfolgt einen sanfteren Ansatz. Anstatt ein sofortiges Verbot auszusprechen, sollen zunächst die laufenden Verträge auslaufen. Nach Ablauf der Verträge würde die Glücksspielwerbung von den Plakatwänden entfernt werden. An ihre Stelle könnten für eine kurze Zeit Botschaften zur öffentlichen Gesundheit treten.
Diese Botschaften würden die mit Glücksspiel, Alkohol- und Nikotinkonsum verbundenen Risiken abdecken. Sie würden so lange bleiben, bis wieder neue Werbeflächen angemietet werden. Diese Version führt zu einer langsameren Verschiebung, verschärft aber dennoch die Vorschriften im Laufe der Zeit.
Mögliche weitere Auswirkungen auf die Werbevorschriften
Die Gesetzentwürfe könnten auch die staatliche Aufsicht ausweiten. Behörden wie das Gesundheitsministerium könnten mit der Glücksspielkommission und der Liquor Authority zusammenarbeiten. Sie könnten bei der Durchsetzung der neuen Vorschriften für Werbetafeln behilflich sein, falls diese verabschiedet werden.
Beide Vorschläge würden nach ihrer Verabschiedung sofort in Kraft treten. Im Moment werden sie noch im Ausschuss geprüft. Dennoch zeigt die Debatte, dass der Druck auf Glücksspielwerbung im öffentlichen Raum zunimmt. Das Ergebnis könnte die Art und Weise, wie Glücksspielmarken die Nutzer in ganz New York erreichen, neu gestalten.
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