Kalshi kämpft gegen die Vollstreckung in Montana
Kalshi hat ein Bundesgericht angerufen, um die Behörden von Montana daran zu hindern, die Glücksspielgesetze durchzusetzen - und damit neue Spannungen darüber ausgelöst, wie Prognosemärkte in den Vereinigten Staaten reguliert werden sollten.

Bund und Länder streiten sich
Im Mittelpunkt des Streits steht die Frage, wer die Prognosemärkte kontrolliert - Bundes- oder Landesbehörden. Kalshi sagt, dass seine Dienste unter die Bundesvorschriften fallen, nicht unter die lokalen Glücksspielgesetze. Das Unternehmen verweist auf die Aufsicht durch die Commodity Futures Trading Commission.
Laut den eingereichten Unterlagen sagt Kalshi, dass seine Verträge den Bundesgesetzen für Derivate entsprechen. Die Benutzer handeln mit realen Ereignissen mit einfachen Ja- oder Nein-Ergebnissen. Die Preise bewegen sich im Laufe der Zeit - je nachdem, was der Markt vor den Ergebnissen erwartet.
Montana betrachtet die Angelegenheit auf eine andere Weise. Die Aufsichtsbehörden des Bundesstaates haben die Aktivitäten geprüft und sind zu einem festen Standpunkt gelangt. Sie erklärten, die Angebote entsprächen der gesetzlichen Definition von Glücksspielen.
Anordnung führt zu Gerichtsverfahren
Montana hat nach seiner Prüfung eine Unterlassungsverfügung erlassen. Die Behörden erklärten, dass die Nutzer Geld für zufallsbedingte Ergebnisse riskieren. Das, so argumentieren sie, verstößt gegen die staatlichen Glücksspielregeln.
Kalshi reagierte daraufhin mit einer Klage gegen Beamte des Bundesstaates - einschließlich Generalstaatsanwalt Austin Knudsen. Das Unternehmen möchte, dass das Gericht schnell eingreift. Es möchte, dass die Vollstreckung ausgesetzt wird, bis die Rechtsfrage geklärt ist. Einfach ausgedrückt, will Kalshi zwei Dinge:
Eine klare Entscheidung darüber, welches Gesetz gilt
Eine Pause für alle staatlichen Maßnahmen
Frühere Abmachung scheint zu platzen
Aus den Gerichtsunterlagen geht hervor, dass beide Seiten im Jahr 2025 eine frühere Vereinbarung getroffen hatten. Sie einigten sich darauf, das Verfahren zu verschieben, während ein ähnlicher Fall in Nevada vorankam. Dieser Fall ist noch nicht abgeschlossen, und die Verhandlung wird bald beginnen.
Dennoch hat Montana diesen Monat ein weiteres Warnschreiben verschickt. Darin hieß es, dass rechtliche Schritte folgen könnten, wenn die Dienstleistungen fortgesetzt würden. Kalshi sagt, dies habe die Dringlichkeit erhöht und zu dem neuen Gerichtsantrag geführt.
Weiterer Druck wird aufgebaut
Dieser Fall ist Teil eines umfassenderen Rechtsstreits in mehreren Bundesstaaten. Die Gerichte haben in ähnlichen Fragen unterschiedliche Auffassungen vertreten. Ein Richter in Nevada hat Verträge im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen eingeschränkt.
In der Zwischenzeit deutete ein Urteil darauf hin, dass New Jersey in diesem Fall möglicherweise keine Befugnis hat. Auch die Bundesaufsichtsbehörden haben sich gegen Staaten gewandt, die versuchen, einzugreifen. Es bleiben wichtige Fragen offen:
Sind diese Verträge Finanzinstrumente oder Glücksspiel?
Sollte das Bundesrecht Vorrang vor den einzelstaatlichen Vorschriften haben?
Könnten unterschiedliche staatliche Gesetze Verwirrung stiften?
Wie es weitergeht
Die Entscheidung des Gerichts könnte diesen Markt für Jahre prägen. Kalshi sagt, dass ein Mix aus einzelstaatlichen Vorschriften zu Risiken und Verwirrung führen würde. Montana sagt, es müsse seine eigenen Gesetze durchsetzen. Vorerst geht der Streit weiter - ohne eine klare Antwort.
Weitere Nachrichten
Nevada hat einen frühen gerichtlichen Sieg gegen Polymarket errungen. Das Urteil unterstützt die Bemühungen des Bundesstaates, nicht lizenzierte Veranstaltungsverträge zu unterbinden, und könnte den Druck auf ähnliche Unternehmen in den gesamten Vereinigten Staaten erhöhen.
Juni 03, 2026

Juni 03, 2026
Juni 03, 2026
