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Spanische Regierung verabschiedet neues System gemeinsamer Einzahlungslimits für Online-Spieler

Spanien hat eine neue Regelung für Online-Glücksspiele verabschiedet. Mit dieser Änderung werden gemeinsame Einzahlungslimits für alle lizenzierten Casinos eingeführt. Nach Angaben der Behörden soll die Maßnahme zum Schutz der Spieler beitragen und ein sichereres Glücksspiel fördern.

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Spanien führt ein einheitliches Einzahlungslimit für alle Casinos ein

Am 23. Juni verabschiedete der spanische Ministerrat ein neues Königliches Dekret. Der Vorschlag wurde vom Minister für soziale Rechte und Verbraucherangelegenheiten, Pablo Bustinduy, eingebracht. Die neue Regelung ändert die Funktionsweise von Einzahlungslimits. Bislang hatte jedes Casino sein eigenes Einzahlungslimit. Aus diesem Grund konnten Spieler mit Konten bei mehreren Casinos insgesamt mehr Geld einzahlen.

Ein Spieler konnte Geld bei verschiedenen Casinos einzahlen – solange er das Limit des jeweiligen Casinos nicht überschritt. Nach dem neuen System werden alle Einzahlungen zusammengezählt. Jeder Spieler erhält ein Gesamtlimit, das für alle lizenzierten Casinos gilt.

Neue Einzahlungslimits treten in Kraft

Das neue System sieht drei Standard-Einzahlungslimits vor:

  • 700 € pro Tag

  • 1.750 € pro Woche

  • 3.300 € über vier Wochen

Diese Limits gelten automatisch für alle Spieler. Die Spieler können jedoch beantragen, diese zu ändern. Sie können die Limits im Rahmen eines separaten Verfahrens senken, erhöhen oder aufheben. Zuvor müssen sie jedoch Informationen über die mit dem Glücksspiel verbundenen Risiken erhalten.

DGOJ wird Einzahlungen überwachen

Das System wird von der Generaldirektion für Glücksspielregulierung (DGOJ) verwaltet. Die Regulierungsbehörde wird ein Tool entwickeln, das Einzahlungen in Echtzeit überprüft. Das System wird Einzahlungen in allen lizenzierten Casinos nachverfolgen – und so dazu beitragen, dass Spieler die Limits nicht überschreiten.

In der Folge können Casinos weitere Einzahlungen unterbinden, sobald ein Limit erreicht ist. Laut Behördenvertretern könnte das neue Tool zudem den unnötigen Datenaustausch zwischen den Betreibern reduzieren. Darüber hinaus könnte es einen besseren Schutz der Spielerdaten bieten.

Viele Spieler könnten betroffen sein

Regierungsdaten zeigen, dass etwa 31 % der aktiven Online-Spieler mehr als einen Betreiber nutzen. Diese Gruppe dürfte am stärksten betroffen sein. Nach dem alten System konnten Spieler ihre Einzahlungen auf mehrere Casinos verteilen. Dadurch konnten sie die von den Regulierungsbehörden vorgesehenen Gesamtlimits überschreiten.

Behördenvertreter betrachten die neue Regelung als zusätzliche Schutzmaßnahme – nicht als Ersatz für die derzeitigen Kontrollen. Der Erlass aktualisiert zudem einige technische Glücksspielvorschriften und verpflichtet die Betreiber, klarere Informationen über Instrumente für sichereres Glücksspiel bereitzustellen.

Die Maßnahme ist ein weiterer Schritt in Spaniens Bemühungen, den Spielerschutz zu verbessern. Ob sie das Verhalten der Spieler verändert, bleibt unklar, doch die Regulierungsbehörden scheinen darauf bedacht zu sein, das Online-Glücksspiel sicherer zu gestalten.

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Mykhailiuta Maryna

Spiele-Analyst & Rezensent

Mykhailiuta Maryna Spiele-Analyst & Rezensent