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Kalshi erringt bahnbrechenden juristischen Sieg in New Jersey

Ein Bundesberufungsgericht hat zugunsten von Kalshi entschieden und dem Unternehmen damit einen deutlichen juristischen Sieg über die Regulierungsbehörden in New Jersey beschert.

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Gericht erklärt Bundesrecht für anwendbar

Das Urteil erging am Montag nach monatelangen rechtlichen Spannungen zwischen beiden Seiten. Die Richter erklärten, Kalshis Verträge fielen unter das Bundesrecht und nicht unter die Glücksspielvorschriften der Bundesstaaten.

Zwei Richter stimmten mit Kalshi überein - und unterstützten sein Hauptargument. Sie erklärten, dass diese Verträge wie Finanzprodukte und nicht wie einfache Sportwetten funktionieren. Aus diesem Grund liegt die Kontrolle bei der Commodity Futures Trading Commission.

Wie der Streit begann

Der Konflikt begann im März 2025, als New Jersey eine Unterlassungsverfügung verschickte. Die Regulierungsbehörden behaupteten, Kalshi biete Sportwetten ohne Lizenz an.

Im April entschied ein untergeordnetes Gericht zugunsten von Kalshi und stoppte die staatlichen Maßnahmen vorerst. New Jersey legte gegen die Entscheidung Berufung ein, was den Fall weiter nach oben trieb.

Richter uneins über die Bedeutung der Verträge

Die Entscheidung war nicht ganz einheitlich - eine Richterin war mit dem Ergebnis nicht einverstanden. Sie argumentierte, die Verträge sähen aus und verhielten sich wie Sportwetten. Ihrer Ansicht nach sollten die Staaten weiterhin das Recht haben, sie zu regulieren.

Die Mehrheit konzentrierte sich jedoch darauf, wie die Verträge aufgebaut sind und verwendet werden. Ihrer Meinung nach passt die Struktur eher zu Finanzmärkten als zu Glücksspielen.

Ähnliche Kämpfe gibt es auch in anderen Bundesstaaten

Dieser Fall ist Teil eines größeren Rechtsstreits im ganzen Land. Die Commodity Futures Trading Commission (Kommission für den Handel mit Warentermingeschäften) hat ebenfalls Maßnahmen gegen mehrere Bundesstaaten ergriffen, darunter:

  • Arizona

  • Connecticut

  • Illinois

Jeder dieser Bundesstaaten hat versucht, Prognosemarktunternehmen einzuschränken. Im März ging Arizona einen Schritt weiter und erstattete Strafanzeige gegen Kalshi. Dieser Schritt erhöhte den Druck auf beide Seiten.

Die Reaktionen zeigen eine wachsende Kluft

Kalshi begrüßte das Urteil und bezeichnete es als einen großen Schritt nach vorn. Mitbegründer Tarek Mansour bezeichnete es als großen Sieg für die Branche. Beamte aus New Jersey vertraten eine andere Auffassung - und stimmten mit dem Gericht nicht überein.

Sie warnten davor, dass solche Urteile die staatlichen Glücksspielregeln schwächen könnten. Der Staat wird möglicherweise noch andere rechtliche Möglichkeiten in Betracht ziehen.

Was kommt als nächstes?

Diese Entscheidung ist eine der ersten ihrer Art auf dieser Ebene. Es könnte die Art und Weise beeinflussen, wie Gerichte Prognosemärkte in zukünftigen Fällen sehen. Darüber hinaus könnte der Gesetzgeber eingreifen, wenn der Sektor weiter wächst. Im Moment hat Kalshi die Oberhand - aber der Kampf ist noch lange nicht zu Ende.

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Mykhailiuta Maryna

Spiele-Analyst & Rezensent

Mykhailiuta Maryna Spiele-Analyst & Rezensent

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