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Neuseeländisches Parlament verabschiedet Online-Casino-Gesetz in letzter Lesung

Neuseeland hat mit der Verabschiedung eines lange diskutierten Gesetzes im Parlament einen wichtigen Schritt zur Regulierung von Online-Casinos getan. Dieser Schritt könnte den Zugang der Spieler zu Online-Glücksspielangeboten neu gestalten.

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Endgültige Verabschiedung schließt seit langem bestehende Gesetzeslücke

Das Gesetz zum Online-Kasino-Glücksspiel wurde diese Woche in letzter Lesung vom Gesetzgeber verabschiedet. Der Gesetzesentwurf soll nun der Königlichen Zustimmung zugeführt werden - wahrscheinlich am 1. Mai. Ein Schlupfloch im Glücksspielgesetz von 2003 hat es Offshore-Casinos über Jahre hinweg ermöglicht, nach Belieben zu operieren und lokale Spieler zu bedienen. Diese Betreiber waren nicht verpflichtet, in Neuseeland Steuern zu zahlen oder Lizenzen zu besitzen.

Das neue Gesetz soll diese Lücke nun schließen und alle Kasinos in einem einzigen System vereinheitlichen. Laut Innenministerin Brooke van Velden spricht sich der Gesetzentwurf für faire Steuervorschriften aus. Sie sagte auch, dass für lizenzierte Betreiber die gleichen Standards gelten sollten wie für andere Unternehmen.

Bis zu 15 Lizenzen für wettbewerbliches Verfahren vorgesehen

Nach dem neuen System werden bis zu 15 Lizenzen an Betreiber vergeben. Das Innenministerium wird das gesamte Verfahren beaufsichtigen. Die Struktur folgt einem dreistufigen Ansatz:

  • Interessenbekundungen

  • Ein wettbewerblicher Schritt, z. B. eine Auktion

  • Endgültige Anträge mit Überprüfung der Einhaltung der Vorschriften

Nach den derzeitigen Plänen wird jede Lizenz drei Jahre lang gültig sein. Die Betreiber müssen Angaben zu den Eigentumsverhältnissen und solide Systeme zur Einhaltung der Vorschriften vorweisen.

Zeitplan deutet auf Markteinführung 2027 hin

Die Regierung hat einen klaren Zeitplan für den Einführungsprozess festgelegt. Die Lizenzvergabe wird voraussichtlich im Juli 2026 beginnen. Die Anträge müssen bis zum 1. Dezember 2026 eingereicht werden - eine feste Frist. Betreiber, die diesen Termin nicht einhalten, müssen möglicherweise den Markt verlassen. Es wird erwartet, dass erfolgreiche Antragsteller ihre Dienste am 1. Juli 2027 aufnehmen.

Starke Durchsetzung auch über die Grenzen hinaus

Ein wesentliches Merkmal des Gesetzes ist seine große Reichweite, die auch Offshore-Betreiber erfasst. Jedes Casino, das neuseeländische Spieler bedient, fällt unter die Vorschriften.

Die Behörden erhalten stärkere Befugnisse - einschließlich Aufforderungen zur Schließung und Geldstrafen. Bei schwerwiegenden Verstößen können Geldstrafen von bis zu 5 Millionen NZ$ verhängt werden. Die Betreiber müssen klare Anforderungen erfüllen:

  • Überprüfung, ob alle Nutzer mindestens 18 Jahre alt sind

  • Verbot kreditbasierter Glücksspiele

  • Bereitstellung von Instrumenten zum Ausschluss von Problemnutzern

Finanzierung durch die Gemeinschaft und Reaktion der Industrie nehmen Gestalt an

Der Gesetzentwurf enthält auch Pläne zur Unterstützung lokaler Gemeinden durch Glücksspieleinnahmen. Beamte haben erörtert, dass etwa 4 Prozent der Einnahmen der Betreiber beiseite gelegt werden sollen. Dies könnte zwischen 10 und 20 Millionen NZ$ pro Jahr einbringen.

Inzwischen bereiten sich die Unternehmen auf das Rennen um die Lizenzen vor. Entain könnte mehrere Lizenzen anstreben, während SkyCity Bedenken geäußert hat. Daher könnte sich das Verfahren zu einem stillen Wettstreit entwickeln, der vom Timing und der Regulierung abhängt.

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Mykhailiuta Maryna

Spiele-Analyst & Rezensent

Mykhailiuta Maryna Spiele-Analyst & Rezensent

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