ASA und UKGC warnen Betreiber vor Werbung, die sich an unter 18-Jährige richtet
Die britischen Aufsichtsbehörden für das Glücksspiel verschärfen ihr Augenmerk auf die Werbung. Neue Kontrollen zielen auf Werbung ab, die Jugendliche unter 18 Jahren ansprechen könnte, und die Betreiber werden verstärkt gewarnt, die Regeln einzuhalten.

Neue Überprüfung von Glücksspielwerbung
Die Advertising Standards Authority (ASA) hat die Betreiber aufgefordert, ihre Werbekampagnen zu überprüfen. Die Aufsichtsbehörde wird am 11. Juni ihre nächste Runde der Überprüfung von Glücksspielwerbung in den sozialen Medien starten. Die Überprüfung wird sich auf Inhalte konzentrieren, die für Jugendliche sehr attraktiv sein könnten.
Die Übertragung steht im Einklang mit neuen Leitlinien, die im Oktober 2025 herausgegeben wurden. Diese Änderungen machen es einfacher zu verstehen, was einen Verstoß gegen die Werberegeln darstellen könnte. Doch einige Anzeigen erreichen laut den Regulierungsbehörden immer noch ein jüngeres Online-Publikum.
KI wird helfen, potenzielle Verstöße zu finden
Die ASA wird künstliche Intelligenz einsetzen, um den Überprüfungsprozess zu unterstützen. Das System wird Glücksspielwerbung auf Websites sozialer Medien sammeln. Tools für maschinelles Lernen werden dann nach Inhalten suchen, die gegen die Regeln verstoßen könnten.
Der Plan spiegelt einen sich verändernden Werbemarkt wider. Unternehmen veröffentlichen heute eine große Anzahl digitaler Anzeigen über viele Kanäle. Das Ziel ist nicht nur, Verstöße zu finden. Die Beamten hoffen auch, dass die Warnung die Betreiber ermutigt, riskante Werbung zu entfernen, bevor die Kontrollen beginnen.
UKGC unterstützt die Initiative
Die UK Gambling Commission (UKGC) hat die neue Überwachungsinitiative öffentlich unterstützt. Die Regulierungsbehörde erklärte, dass schwerwiegende oder wiederholte Verstöße zu Geldstrafen und anderen Durchsetzungsmaßnahmen führen könnten.
Die Warnung kommt in einer Zeit, in der die Betreiber hart um neue Kunden kämpfen. Das Marketing bleibt ein wichtiger Bestandteil dieses Wettbewerbs.
Fußballstars sind nach wie vor ein Hauptanliegen
Jüngste Fälle zeigen, was die Aufsichtsbehörden für riskant halten könnten. Mehrere Untersuchungen betrafen Fußballstars, die in der Glücksspielwerbung auftauchten. Einigen Beschwerden wurde stattgegeben, während andere abgewiesen wurden. Beispiele hierfür sind:
Thierry Henry
Erling Haaland
Harry Kane
Trent Alexander-Arnold
Diese Fälle verdeutlichen ein wichtiges Problem: Aktuelle Spieler können eine größere Anziehungskraft auf ein jüngeres Publikum haben. Der Auftritt von Thierry Henry in einem Werbespot wurde zugelassen. Die Aufsichtsbehörden entschieden, dass er inzwischen nicht nur als ehemaliger Spieler, sondern auch als Fernsehkommentator weithin bekannt ist.
Die Zeit der Fußballweltmeisterschaft kann für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgen
Die Fußballweltmeisterschaft steht vor der Tür - und es wird erwartet, dass die Werbetätigkeit zunehmen wird. Große Turniere führen oft zu einem intensiven Wettbewerb zwischen den Betreibern. Die Unternehmen wollen neue Nutzer anziehen und ihre Marken stärken.
Dennoch könnte die jüngste Warnung einige Betreiber veranlassen, ihre Pläne zu ändern. Werbekampagnen mit aktuellen Fußballstars könnten einer strengeren Prüfung unterzogen werden. Einige Unternehmen könnten beschließen, ihre Kampagnen anzupassen, bevor sie sie starten.
Die Branche steht also vor einer wichtigen Bewährungsprobe. Die Vermarktungschancen sind nach wie vor groß, aber die Aufmerksamkeit der Regulierungsbehörden nimmt zu. Die Botschaft der Regulierungsbehörden scheint klar zu sein: Die Betreiber sollten sorgfältig überlegen, bevor sie Werbung veröffentlichen, die für unter 18-Jährige attraktiv sein könnte.
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Die australische Glücksspielaufsichtsbehörde in Victoria wird möglicherweise gegen Influencer vorgehen, die online für Glücksspiele werben. Der Schritt folgt der Sorge, dass Beiträge in den sozialen Medien das Glücksspiel als normal erscheinen lassen und die damit verbundenen Risiken verschleiern könnten.
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