Die niederländische Aufsichtsbehörde KSA verhängt eine Rekordstrafe von 24,85 Millionen Euro gegen den Offshore-Betreiber Novatech
Die niederländischen Aufsichtsbehörden haben einem Offshore-Casino-Betreiber eine Rekordstrafe auferlegt. Die Maßnahme richtet sich gegen illegale Glücksspieldienste, die niederländischen Spielern angeboten werden.

Regulierungsbehörde nimmt Offshore-Casinos ins Visier
Die niederländische Glücksspielregulierungsbehörde Kansspelautoriteit, bekannt als KSA, gab diese Woche die Strafe bekannt. Der Fall konzentriert sich auf Novatech Solutions N.V., ein Offshore-Unternehmen, das auf mehreren Märkten tätig ist.
Nach langen Ermittlungen verhängten die Beamten eine Geldstrafe in Höhe von 24,85 Millionen Euro. Die Behörden behaupten, das Unternehmen habe Kasinos ohne niederländische Lizenz betrieben. Die Ermittler fanden heraus, dass Novatech die Kasinos Qbet und 55Bet betrieb. Beide Seiten akzeptierten niederländische Nutzer, ohne den Zugang zu sperren - ein wichtiger Punkt für die Aufsichtsbehörden.
KSA-Agenten testeten die Kasinos während der Ermittlungen. Sie erstellten Konten und zahlten ohne Probleme Geld ein. Die Benutzer konnten innerhalb weniger Minuten mit dem Spielen beginnen - ein weiteres Warnzeichen für die Ermittler. Den Beamten fiel auch die fehlende Alterskontrolle auf den Websites auf. Diese Lücke ist nach niederländischem Recht von Bedeutung - vor allem dann, wenn jüngere Nutzer Zugang erhalten könnten.
Wie die Geldstrafe berechnet wurde
Die Aufsichtsbehörde erklärte, dass die Strafe mit dem Umsatz des Unternehmens zusammenhängt. Nach niederländischem Recht sind Geldbußen bis zu zehn Prozent des Umsatzes zulässig. Aufgrund dieser Regel belief sich die Strafe nach der Finanzprüfung auf 24,85 Millionen Euro. Die Aufsichtsbehörden wiesen jedoch darauf hin, dass die Strafe weitaus höher hätte ausfallen können.
Dem KSA-Vorsitzenden zufolge begrenzt das Gesetz den Endbetrag. Ohne diese Obergrenze hätte die Strafe 100 Millionen Euro überschreiten können. Die Zahl zeigt, wie umfangreich die Aktivitäten gewesen sein könnten. Sie signalisiert auch ein härteres Vorgehen gegen Offshore-Casinos, die auf niederländische Spieler abzielen.
Ein weiterer Betreiber erhält eine Geldstrafe
Die Untersuchung hat auch ein anderes Offshore-Unternehmen erreicht. Die Regulierungsbehörden verhängten nach ähnlichen Feststellungen eine Geldstrafe gegen Fortaprime SRL. Die Behörden verhängten eine Strafe von 1,8 Millionen Euro für das Anbieten illegaler Dienstleistungen. Die Ermittler eröffneten erneut Konten und zahlten ohne Einschränkungen Geld ein.
Während der Ermittlungen tauchten mehrere mit dem Unternehmen verbundene Kasinos auf. Diese Marken warben über Online-Anzeigen bei niederländischen Spielern für ihre Dienste. Zu den Marken gehörten:
AmonBet
Supraplay
Bilucky
GXSpins
Kaasino
HiddenJack
LuckyMax7
Krypto-Zahlungen und schwache Schecks geben Anlass zur Besorgnis
Die Ermittler überprüften auch die in den Casinos angebotenen Zahlungsmöglichkeiten. Auf mehreren Websites fanden sie Unterstützung für Einzahlungen in Kryptowährungen.
Krypto-Zahlungen geben den Regulierungsbehörden oft Anlass zur Sorge - vor allem bei der Verfolgung illegaler Glücksspielangebote. Daher erregten die Zahlungsoptionen bei der Überprüfung Aufmerksamkeit. Fehlende Alterskontrollen verstärkten diese Bedenken noch. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Casinos einen unzureichenden Schutz für die Nutzer bieten.
Durchsetzungsbemühungen gehen weiter
Die KSA erklärt, dass die strenge Durchsetzung der Vorschriften auf dem niederländischen Markt weiterhin Priorität hat. Zugelassene Kasinos müssen sich an klare Regeln zum Schutz der Spieler halten.
Illegale Casinos schwächen dieses System und verringern die Aufsicht. Daher überwachen die Aufsichtsbehörden die Offshore-Betreiber weiterhin genau. Für viele Unternehmen scheint die Botschaft nun klar zu sein - die niederländischen Aufsichtsbehörden erhöhen den Druck auf illegale Betreiber.
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Die britische Glücksspielkommission hat gegen den Online-Betreiber von Betfred eine Geldstrafe verhängt, nachdem sie Mängel bei dessen Maßnahmen zur Förderung eines verantwortungsvollen Glücksspiels festgestellt hatte. Der Fall zeigt, dass die Aufsichtsbehörde den Druck auf lizenzierte Casinos erhöht, um die Spieler zu schützen und schneller zu handeln.
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