Qbet-Muttergesellschaft verlässt Curaçao einen Tag nach KSA-Strafe
Die Muttergesellschaft von Qbet scheint Curaçao unmittelbar nach einer hohen Geldstrafe der niederländischen Aufsichtsbehörden verlassen zu haben. Der Umzug wirft Fragen darüber auf, wo das Online-Casino als nächstes tätig sein wird.

Hohe Geldstrafe schüttelt Unternehmen
Die Kansspelautoriteit (KSA) verhängte gegen Novatech Solutions - die Muttergesellschaft von Qbet - kürzlich eine Geldstrafe von fast 25 Millionen Euro. Die Geldstrafe wurde verhängt, weil das Unternehmen Nutzern in den Niederlanden Online-Glücksspiele ohne Lizenz angeboten hatte. Die Nachricht erregte Aufmerksamkeit in Curaçao, wo Novatech Solutions registriert war.
Am Tag nach der Bekanntgabe der Geldstrafe meldete sich das Unternehmen bei der Handelskammer von Curaçao ab. Trotzdem weist Qbet auf seiner Website immer noch eine Lizenz für Curaçao aus.
Experte bemerkt Änderung
Der Glücksspielexperte João Mar bemerkte die Abmeldung, nachdem er von der Geldstrafe gelesen hatte. Er stellte fest, dass Novatech Solutions von einer Treuhandfirma namens Downtown E-commerce Company (DECC) verwaltet wurde. Das Unternehmen hat bereits andere Online-Casinos verwaltet, darunter Santeda International BV, das MyStake betreibt.
Es ist unklar, wohin Novatech Solutions als nächstes gehen wird. Mögliche Optionen sind Anjouan oder Belize, aber es sind noch keine neuen Lizenzen aufgetaucht.
Ähnliche Fälle in der Vergangenheit
Qbet ist nicht der erste Betreiber, der Curaçao nach den niederländischen Sanktionen verlässt. Im Jahr 2024 meldete sich die Casbit Group - Betreiber von Lalabet - nach einer Strafe der KSA ab.
Im Jahr 2024 verließ die Casbit Group, Betreiber von Lalabet, Curaçao nach einer Strafe der KSA.
Lalabet zog nach Costa Rica um und wurde später zu Chachabet.
Das Casino ist immer noch aktiv und bedient niederländische Kunden.
Dieses Muster verdeutlicht die übliche Reaktion von Offshore-Online-Casinos, wenn sie mit dem Druck der europäischen Regulierungsbehörden konfrontiert werden.
Wie geht es weiter?
Qbet verweist auf seiner Website immer noch auf seine Lizenz aus Curaçao, obwohl die Muttergesellschaft das Land verlassen hat. Beobachter beobachten nun genau, wo das Unternehmen als nächstes tätig sein wird. Hohe Geldstrafen und strenge Vorschriften könnten seine künftigen Entscheidungen beeinflussen.
Der Fall wirft ein Schlaglicht auf den anhaltenden Konflikt zwischen Offshore-Online-Casinos und europäischen Regulierungsbehörden - und darauf, wie schnell Unternehmen reagieren, um Strafen zu vermeiden.
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