Gaming in Holland gibt einen Teil der Rednerliste für die Veranstaltung im Juni bekannt
Die Gaming in Holland Konferenz wird am 4. Juni 2026 in Amsterdam wieder stattfinden. Die Organisatoren haben jetzt die ersten Namen auf der Rednerliste bestätigt - und der Ton ist klar.

Erste Redner signalisieren starke Präsenz der Branche
Gaming in Holland teilte dies kürzlich in einer Presseerklärung mit. Die Veranstaltung findet in Amsterdam statt und dürfte viele hochrangige Entscheidungsträger anziehen.
Mehrere hochrangige Führungskräfte sind bereits bestätigt. Unter ihnen ist Arjan Blok, Geschäftsführer der Nederlandse Loterij. Luka Pataky, Executive Vice President der Bragg Gaming Group, wird ebenfalls teilnehmen.
Weitere bestätigte Namen sind:
Leo Judkins, Gründer von iGaming Leader Mastermind
Josh Hodgson, leitender Geschäftsführer von H2 Gambling Capital
Björn Fuchs, Vorsitzender von VNLOK
Robin Bleichrodt, geschäftsführender Direktor bei FGS Global
Frank Tolboom, Partner bei Franssen Tolboom Advocaten
Dr. Andreas Ditsche, Geschäftsführer von iGaming.com
Richard Dennys, Hauptgeschäftsführer von Game Lounge
Ein hochrangiger Vertreter der niederländischen Regulierungsbehörde wird ebenfalls erwartet. Allein dieses Detail sorgt für zusätzliches Gewicht - und vielleicht auch für Spannung.
"Lasst uns den Markt zurückgewinnen" ist das Motto
Das diesjährige Motto lautet: "Lasst uns den Markt zurückgewinnen". Der Satz weist auf eine wachsende Besorgnis im gesamten niederländischen Sektor hin.
Zugelassene Kasinos stehen unter dem Druck von Offshore-Betreibern. Diese Unternehmen zielen oft auf niederländische Spieler ab, ohne dass eine lokale Genehmigung vorliegt. Nach Ansicht von Branchenverbänden kann dieser Trend das Vertrauen in das Rechtssystem schwächen.
Die nationale Aufsichtsbehörde, die KSA, hat kürzlich angekündigt, dass sie verstärkt gegen illegale Anbieter vorgehen wird. Dieser Schritt könnte das Gleichgewicht auf dem Markt wiederherstellen - wenn sich die Durchsetzung als wirksam erweist.
Der Gründer Willem van Oort sprach das Problem direkt an. Er sagte, der illegale Wettbewerb nehme in ganz Europa zu. Er fügte hinzu, dass die Beteiligten ihre Marktmacht nutzen müssen, um diese Entwicklung einzudämmen.
Ein Forum für Strategie- und Risikodiskussionen
Die Konferenz im Juni scheint mehr zu sein als eine Netzwerkveranstaltung. Die Organisatoren vermuten, dass sie als Strategieforum für lizenzierte Betreiber und Berater dienen wird. Dennoch bleibt die Frage offen, wie viel Einfluss solche Gespräche haben können. Offshore-Anlagen passen sich oft schnell an. Durchsetzungsmaßnahmen können helfen, aber sie können Zeit in Anspruch nehmen.
Über die Regulierung hinaus können auf der Veranstaltung auch Marktdaten und finanzielle Risiken erörtert werden. Führungskräfte von Beratungsunternehmen und Forschungsgruppen werden Einblicke geben. Diese Mischung könnte künftige Geschäftsentscheidungen beeinflussen.
Anschließend können sich die Diskussionen auf praktische Schritte konzentrieren. Dazu könnten strengere Vermarktungsregeln und eine engere Koordinierung der Branche gehören.
Daher könnte die Ausgabe 2026 dringlicher sein als frühere Veranstaltungen. In diesem Jahr steht mehr auf dem Spiel - und die Botschaft klingt schärfer. Für viele auf dem niederländischen Markt könnte Amsterdam im Juni zu einem Schlüsselmoment werden.
Weitere Nachrichten
Ein Fall vor dem Obersten Gerichtshof in dieser Woche könnte Auswirkungen auf die Glücksspielbranche haben. Betfair sieht sich nach dem Tod eines Kunden, der Anzeichen eines spielbezogenen Schadens aufwies, mit Fragen zum Spielerschutz konfrontiert.
Juni 04, 2026

