Verantwortungsbewusstes Spielen

BGC warnt vor falschen Darstellungen zum illegalen Glücksspiel

Der Betting and Gaming Council ist der Ansicht, dass Großbritannien das illegale Glücksspiel nicht ignorieren sollte. Die Organisation ist der Meinung, dass der beste Weg, Spieler zu schützen, darin besteht, sie dazu zu bewegen, weiterhin lizenzierte Casinos zu nutzen – anstatt sie in die Arme illegaler Websites zu treiben.

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BGC: Der illegale Markt stellt ein wachsendes Risiko dar

Der Betting and Gaming Council (BGC) hat auf Vorwürfe reagiert, er habe das Ausmaß des illegalen Glücksspiels übertrieben dargestellt. Die Äußerungen stammen aus einem neuen Meinungsartikel von BGC-Geschäftsführerin Grainne Hurst. Der Artikel erschien auf PoliticsHome und befasste sich mit dem wachsenden illegalen Glücksspielmarkt im Vereinigten Königreich. Hurst erklärte, die Debatte müsse sich ändern und sich auf eine andere Frage konzentrieren.

Anstatt über das Ausmaß des Problems zu streiten, sollten sich die politischen Entscheidungsträger ihrer Meinung nach fragen, wie lizenzierte Casinos mehr Spieler an sich binden können. Sie ist der Ansicht, dass dies den Kunden besser schützen würde. Der BGC erklärte außerdem, dass jeder Spieler, der eine illegale Website nutzt, das Risiko von Schäden erhöhe. Er ist der Ansicht, dass dieses Thema mehr Aufmerksamkeit seitens der Regierung verdient.

BGC veröffentlicht neue Marktschätzungen

Der BGC schätzt, dass der illegale Glücksspielmarkt im Vereinigten Königreich im Jahr 2025 ein Volumen von 17 Milliarden Pfund erreichen wird. Er geht davon aus, dass der Markt bis 2028 auf 33 Milliarden Pfund anwachsen könnte. Sollte dies eintreten, könnte jede fünfte Wette bei nicht lizenzierten Anbietern platziert werden. Das wäre eine erhebliche Veränderung für den britischen Glücksspielmarkt.

Der Branchenverband erklärt, dass viele Offshore-Casinos britische Spieler akzeptieren, ohne über eine britische Lizenz zu verfügen. Diese Unternehmen agieren außerhalb der britischen Glücksspielvorschriften. Hurst sagte, der Schutz der Spieler bedeute, härter gegen diese illegalen Unternehmen vorzugehen – und sie nicht zu ignorieren.

Dennoch behaupten einige Kritiker, die BGC stelle das Problem größer dar, als es tatsächlich ist. Der Branchenverband wies diese Vorwürfe zurück.

Warum die BGC einen neuen Ansatz fordert

Die BGC erklärt, strengere Vorschriften allein könnten illegales Glücksspiel möglicherweise nicht unterbinden. Einige Spieler könnten stattdessen einfach auf nicht lizenzierte Websites ausweichen. Der Verband erklärte, viele Menschen würden auch nach der Einführung neuer Beschränkungen weiter spielen. Oft suchten sie sich andere Orte zum Spielen.

Laut der BGC bieten illegale Casinos oft keine wichtigen Sicherheitsmaßnahmen an, darunter:

  • Kein Zugang zum GAMSTOP-Selbstausschluss.

  • Mangelhafte oder fehlende Altersüberprüfungen.

  • Schwache Kontrollen zur Bekämpfung der Geldwäsche.

  • Weniger Schutzmaßnahmen für Spieler.

Darüber hinaus ist die BGC der Ansicht, dass große Sportveranstaltungen zu vermehrten illegalen Glücksspielaktivitäten führen könnten. Die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 könnte dieses Risiko erhöhen.

Branchenverband fordert mehr Maßnahmen

Die BGC begrüßte die von der Regierung eingesetzte Taskforce gegen illegales Glücksspiel und bezeichnete dies als einen guten ersten Schritt. Allerdings seien noch weitere Maßnahmen erforderlich. Anfang dieses Monats veröffentlichte die Vereinigung einen Fünf-Punkte-Plan zur Bekämpfung des illegalen Glücksspiels. Die Vorschläge zielen darauf ab, den Schwarzmarkt einzudämmen und gleichzeitig lizenzierten Casinos zu helfen, wettbewerbsfähig zu bleiben.

Daher sollte die künftige Glücksspielpolitik nach Ansicht der BGC darauf abzielen, mehr Spieler im regulierten Markt zu halten. Sie ist der Ansicht, dass dieser Ansatz einen besseren Schutz bietet – und es illegalen Anbietern erschwert, zu wachsen.

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Mykhailiuta Maryna

Spiele-Analyst & Rezensent

Mykhailiuta Maryna Spiele-Analyst & Rezensent

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